About
English Poetry
German Poetry
Non Critical Blog
Art
contact

 

****

 

 Wenn die Strahlen des Mondes die Nacht durchleuchten,

Suchend nach leben dem es Freude bringt,

Sich darin zu baden voll Glúckseligkeit,

Dem es leichter fállt zu denken, zu tráumen

 

Wenn die Wolken sich straiten und Zorn mit im Spiel

Angst allen die unter uns sind,

Denn wenn die Schlacht zu beginnen vermag,

Rettet euch Freunde, noch jung ist der Tag

 

Wenn die Sterne nicht leuchten, dann bist du wohl blind,

Sie sin dimmer da, wie da Leben im Wind,

Du findest Sie im Herzen wo auch die Liebe ist,

Wo das Leben beginnt und der Hass sich versteckt

 

Wenn du nicht mehr tráumst wie einst es mal war,

Wenn du an nichts glaubst, was du nie hast gespúhrt,

Wenn du nicht begreifst wer du eigentlich bist,

Wie willst du verstehen was sich in mir verbirgt?

 

 

 

 

****

 

Das schwarze Pferd

Das rote Blut

Der heisse Herd

Gefúllt mit Glut

 

Die grúne Wiese

Die grille Sonn’

Die kalte Brise

Doch keine Wonn’

 

Die Todesleere,

Die Einsamkeit

Als Frucht die Beere,

Der Sterblichkeit

 

Das Bein verletzt

Das Ende droht

Voll Angst gehetzt

In grósster Not

 

Und niemand eilt

Der helfen kann

Der brechen kann

Den Schreckenstraum der Wirklichkeit

Augen voll Áensgstlichkeit

 

Dann stirbt es endlich

Der Schmerz hórt auf

Unúbersichtlich

Die Seel’ hinauf

 

Vielleicht’s ist’s besser

Es ruhe wo’s ist

Dort liegt das Messer

Auf das es wies.

 

 

****

 

Der kleine Mensch in deinem Kopf

Der ruft und ruft und schreit

Und immerzu am gleichen Ort

Die Seele aus dir treibt

 

Der kleine Mensch in deinem Ohr

Der flústert zittrig, zart

Und immerzu das gleiche Wort

Und auf die gleiche Art

 

Das kleine Kind, das in dir schláft

Und nie in dir erwacht

Das kleine Kind fúr immer fort

Und fort auch deine Macht

 

 

 

 

****

 

Die Strasse die zum Berge fúhrte,

War sie nicht zu steil?

Oder war der See zu breit

Den man úberqueren muss

Vielleicht war’n es auch die Winde

Die in Kugeln sich schnell dreh’n

Oder doch die heisse Sonne

Die so brannte wie der Schmerz

Vielleicht lag es nur an dir

An dem Willen der nicht war

Vielleicht gab es ihn auch nie

Worte, Leere, Einsamkeit.

 

 

 

*Ein neues Leben*

 

Der Tag ist nicht vorrúber

Die Nacht nicht vorbei

Die heulenden Winde

Der jaulende Schrei

Ich in einem goldenen Palast

Verletzt und verlassen

Voll Leere das Fass

Trotzdessen láuft es úber

von Zeit zu Zeit

Heut ist es mal wieder

Leider soweit

Der Spiegel kein Spiegel

Das bild ist nicht mein

Voll trauender Liebe

Nur manchmal allein

copyright (C) Olga Holin 2007